Eine Form der Unternehmensorganisation, die ohne klassische Hierarchien und Manager auskommt. Entscheidungen werden in autonomen Kreisen getroffen. Ziel ist maximale Agilität und Eigenverantwortung, erfordert aber hohe Reife der Mitarbeiter.
Büro zu Hause. Vorwiegend bei Außendienstmitarbeitern ist es heute üblich, ein Home Office zu nutzen, das mit Laptop, Telefon und Telefax ausgestattet ist. Dadurch entfallen die aufwändigen Anfahrtswege zur Firmenzentrale. Die ersparte Zeit kann von den Außendienstmitarbeitern für verstärkte Verkaufsaktivitäten genutzt werden.
Unter einer Homepage versteht man die Leitseite einer –>Website. Normalerweise enthält diese Seite entweder ein Inhaltsverzeichnis oder Verweise zu den wichtigsten Seiten dieser logischen Einheit dieses Angebots (–>Online-Werbung). Die Homepage ist der Ausgangspunkt für alle weitergehenden Internetaktivitäten eines jeden Unternehmens. Mit einer eigenen Homepage ist das Unternehmen im Internet präsent und kann von den Zielgruppen und Interessenten erreicht werden.
Die Bandbreite der Informationen ist dabei groß. In der Regel enthalten Homepages Informationen zum Unternehmen selbst sowie zu den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen. Diese können durch weitere Marketingkomponenten wie Online-Beratung, Internet-Direktmarketing oder Internet-Marktforschung ergänzt werden.
Wichtig ist es, die Site so attraktiv wie möglich für den Besucher zu gestalten, sodass er für längere Zeit auf ihr verweilt und einen Anreiz bekommt, die Homepage wieder zu besuchen oder sie sogar im Browser zu den Favoriten zuzufügen.
Bei erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen bietet sich die Kombination von Informationen und Werbung an, bei Dienstleistungen und weniger erklärungsbedürftigen Gütern eine Verknüpfung von Unterhaltung und Werbung. Hier kommen vor allem Elemente des Entertainment wie beispielsweise Spiele, Wettbewerbe oder Preisausschreiben zum Einsatz. Die Website sollte auch für aktuelle oder potenzielle Zielgruppen wichtige Zusatznutzen und Zusatzinformationen enthalten. So werden häufig von Unternehmen Daten über die eigene Firma wie z. B. Bilanzdaten oder Aktienkurse, Informationen zur Geschäftsentwicklung und Pressemitteilungen veröffentlicht. Externe Links, die meist zu der Homepage von Geschäfts- oder anderen Ansprechpartnern führen, sind bei Unternehmen besonders beliebt, der Nutzer kann dann ohne umständliche Eingabe der Internetadresse (URL) von Homepage zu Homepage »surfen«.
Substanzielle Grundlage für die gesamte Planung und Realisierung einer Homepage sind Kenntnisse über die Zielgruppe, welche durch die Internet-Präsenz angesprochen werden soll. Da sich Zielgruppen verändern, werden diese Zielgruppeninformationen nie vollständig oder gar endgültig sein. Die Zielgruppen müssen deshalb permanent beobachtet werden, um die Internet-Präsenz den Benutzerbedürfnissen anzupassen. Es ist wichtig, die Aktivitäten im Internet in die laufende Marketingstrategie einzubinden. Die Vermarktung und Bekanntmachung erfolgt über die herkömmlichen Medien wie Fernsehen, Radio, Zeitungen usw. Die eigene Adresse sollte kurz und einprägsam sein und in allen Geschäftsformularen neben Fax- und Telefonnummern aufgeführt werden.
Zu einem guten Internet-Marketing gehört es, seine URL bei den –>Suchmaschinen wie Yahoo oder Fireball anzumelden, sodass sie unter einem bestimmten Schlagwort von jedem Interessierten gefunden wird.
–>Teleshopping.
–>Preis-Absatz-Funktionen.
Die allerersten 1-3 Sekunden eines Videos oder der erste Satz eines Textes. In der Aufmerksamkeitsökonomie entscheidet die Hook darüber, ob weitergescrollt wird (‚Stop Scrolling‘) oder nicht. Sie muss schockieren, neugierig machen oder ein Versprechen geben.
Für das Radio ist in den letzten Jahren eine Vielzahl von Werbeformen entwickelt worden. Das Spektrum reicht vom anmoderierten Spot über Sponsoring, Promotions, Events, die Exklusivbelegung (Spotausstrahlung immer zu einem bestimmten Zeitpunkt), Tandem-Werbung (bei der zwei Spots für das gleiche Produkt getrennt durch Musik ausgestrahlt werden) bis zu speziell auf ein Produkt zugeschnittene Werbesonderformen. Die Ausrichtung der Programme durch die Sender an bestimmte Hörergruppen (beispielsweise Oldie-Format, Klassik-Format, News-Talkschiene) ermöglicht eine größere Zielgruppenorientierung. Die Produktionskosten für einen Hörfunkspot beginnen bei mehreren Hundert Euro. Angeboten werden auch Multispots. Das sind vorproduzierte Spots, in die die Werbebotschaft des Werbung treibenden Unternehmens integriert wird.
Doch zunehmend öffnen sich die Radiostationen auch der digitalen Welt, was seinen Niederschlag in neuen Werbeformen findet. So bietet beispielsweise Bayern rund 50 Programme zum kostenlosen Download an. Mit dem neuen Angebot eines »BR-Prodcast-Mixers« können die thematisch sortierten Programmteile zu einem neuen Programm zusammengestellt werden. Sie werden mit der Musik, die der User auf seinem Player gespeichert hat, gemixt. Wie viele Musiktitel zwischen den Programmelementen gespielt werden, entscheidet der Hörer.
Der Sender bigFM bietet im Rahmen der DMB-Plattform watcha von Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD) über das Handy Radio zum Sehen (Visual Radio) an. Die Musiktitel werden mit Bildern hinterlegt, die teilweise extra für das Angebot gestaltet werden. Da das Handy nicht interaktiv ist, testet der Sender im Internet, wie die Hörer mit Votings ihr Radioprogramm mit gestalten können.
Bewegte Bilder gibt es dagegen schon bei Hit Radio FFH. Der Sender schaffte eine Kamera an, um seinen Hörern auch bewegte Bilder zeigen zu können, Die Hörer werden beispielsweise in einer Mini-Reportage von einem Moderator durch die Radiostation geführt. Auf der Suche nach neuen Angeboten kreierte man eine bebilderte Lovestory.
Mitte des Jahres 2007 startete der Radiosender RPR 1. die Social-Networking-Plattform www.rpr1Insider.de mit Fokus auf die regionale Community im Sendegebiet. Mit dem Namen MyInsider.de wird die Plattform zudem auch als White-Label-Lösung anderen Medienunternehmen zugänglich gemacht. Ziel des Senders ist der Aufbau eines national vermarktbaren Netzwerkes, bestehend aus vielen Sub-Communities. Registrierten Mitgliedern steht neben Foren, Video- und Foto-Uploads, Podcasts und Blogs auch eine Partnersuche sowie ein freier E-Mail-Account zur Verfügung.
Medienübergreifend arbeitet die interaktive Radio-Novela »Und dann kam Nele« des Jugendsenders You FM. Im Internet können die Hörer in Neles Blog mit der Heldin diskutieren, Bilder und Videos anschauen. Als Podcast können die Folgen heruntergeladen werden, einen Tag vor der Ausstrahlung gibt es die Drehbücher zu lesen, und die Hörer können sich interaktiv an der Geschichte beteiligen. Alle Medien sollen auch bei der vom bayerischen Rundfunk geplanten »Jungen Welle« zusammenlaufen. Der lineare Programmablauf wird aufgebrochen, indem beispielsweise Inhalte angehört werden können, bevor sie auf Sendung gehen.
Die datengestützte Analyse von Personalthemen. Durch die Auswertung von Daten (z. B. Fluktuation, Krankheitsstand, Performance) können Trends erkannt und strategische Entscheidungen – etwa zur Personalplanung – fundiert getroffen werden.
Unter HTML versteht man die Seitenbeschreibungssprache, mit der Webseiten erstellt werden. HTML steht für Hyper Text Markup Language.
Die textbasierte Auszeichnungssprache, die die Struktur jeder Webseite bildet. Auch wenn CMS-Systeme vieles erleichtern, sind HTML-Grundkenntnisse für Marketer unerlässlich, um E-Mail-Templates oder Tracking-Codes zu verstehen.




