Abkürzung für Hyper Text Transfer Protocol. Es handelt sich um ein Protokoll, das benutzt wird, um innerhalb des World Wide Web (–>WWW) Daten und Dokumente auszutauschen.
Antwortcodes eines Webservers. Wichtig für SEO: 200 (OK), 301 (Dauerhafte Weiterleitung – gut für SEO), 404 (Nicht gefunden – schlecht für User), 500 (Serverfehler – technisches Problem).
–>Verbindungswert.
Stellt in Ergänzung zum Streben nach Gewinn und Umsatz mehr den Menschen in den Mittelpunkt des Marketing. Aus diesem Gedankengut entwickelten sich u. a. das –>Non-Profit-Marketing und das –>Social-Marketing.
Ein Arbeitsmodell, das Präsenzarbeit im Büro und mobiles Arbeiten (Homeoffice) flexibel kombiniert. Es gilt als der neue Standard für Wissensarbeiter, erfordert aber neue Führungskompetenzen und technische Infrastruktur.
Unter einem hybriden Käufer versteht man einen Konsumenten, der hinsichtlich seiner Kriterien »gemischt« vorgeht. Er kauft etwa sowohl einzelne Produkte preisorientiert beim Discounter als auch andere Artikel erlebnis- und qualitätsorientiert im höherwertigen Fachhandel. Durch dieses Verhalten wird es für den Hersteller und Händler immer schwieriger, eine klare Produkt- bzw. Geschäftspositionierung zu planen.
Die nächste Stufe der Personalisierung, bei der KI und Echtzeit-Daten genutzt werden, um jedem einzelnen Nutzer zum exakt richtigen Zeitpunkt hochrelevante Inhalte oder Angebote auszuspielen (z. B. ‚Netflix-Empfehlungen‘ für E-Commerce).
Die Hyperlinks sind auf einer Webseite hervorgehobene Textbereiche oder Symbole, hinter denen sich Befehle oder Adressen anderer Server verbergen.
Es handelt sich um einen Verweis auf eine Verbindung im WWW, die ein Wort, einen Satz oder ein Bild auf einem Server mit einem anderen Server zusammenschließt. Wenn ein Benutzer eine solche optisch hervorgehobene Stelle anklickt, wird er automatisch mit dem anderen Server verbunden, ohne diesen extra anwählen zu müssen (–>Online-Werbung).
Annahme über eine Wenn-Dann-Beziehung in der Realität. Eine Hypothese kann durch Beobachtung der Wirklichkeit gewonnen werden oder auf einer Idee beruhen. In beiden Fällen ist nicht sicher, ob die Hypothese stimmt. Beispiel: Wenn der Verkaufspreis für ein Produkt gesenkt wird, dann steigt der Absatz dieses Produktes. Diese Hypothese kann dadurch widerlegt werden, dass Preissenkungen zuweilen einen Rückgang der Nachfrage bewirken (z. B. –>Preis-Qualitäts-Effekt).
Die Richtigkeit einer Hypothese hängt davon ab, wie sie sich empirisch bewährt. Eine Hypothese gilt als falsifiziert (widerlegt), wenn in der Praxis mindestens ein Fall gefunden wird, der mit der Hypothese unvereinbar ist. Die endgültige Anerkennung einer Hypothese wäre nur dann möglich, wenn alle davon betroffenen Ereignisse in der Realität überprüft würden und mit der Hypothese vereinbar wären. Eine solche Überprüfung ist jedoch i. d. R. nicht durchführbar. Deshalb ist es auch nicht möglich, an wissenschaftliche Hypothesen den Anspruch der Allgemeingültigkeit zu stellen. Als Kriterium für die Wissenschaftlichkeit einer Hypothese gilt die Möglichkeit ihrer Falsifikation (Popper-Kriterium). Eine Hypothese wird so lange aufrechterhalten, bis sie empirisch widerlegt wird. Die Tatsache, dass Hypothesen zwar falsifiziert, aber nicht verifiziert werden können, wird als Asymmetrie zwischen Falsifikation und Verifikation bezeichnet. Daraus ergibt sich, dass die Wahrheit in der Forschung immer nur einen vorläufigen Charakter hat.
Das hypothetische Zugeständnis ist eine Verkaufstechnik, mit der man feststellen kann, ob der –>Kaufwiderstand des Kunden ein –>Einwand oder ein –>Vorwand ist. Diese Technik besteht darin, dass der Verkäufer (V) dem Kunden (K) hypothetisch entgegenkommt (wenn »Ja«) und anschließend fragt, ob er damit einverstanden wäre (dann »Ja?«).
Antwortet der Kunde mit »Ja«, ist sein Kaufwiderstand ein Einwand. Wenn der Verkäufer gegen den Einwand argumentiert und/oder dem Kunden entgegenkommt, hat er eine realistische Chance, den Auftrag zu erhalten. Antwortet der Kunde mit »Nein«, ist der Kaufwiderstand ein Vorwand. In diesem Fall wäre es sinnlos, gegen den Kaufwiderstand zu argumentieren und/oder dem Kunden entgegenzukommen, weil das Verlustrisiko des Verkäufers 100% beträgt. Wenn er dem Kunden beweisen würde, dass dessen Kaufwiderstand ein Vorwand ist, würde er ihm eine psychologische Niederlage zufügen. Der Verkäufer würde den Kunden blamieren und wahrscheinlich verlieren.
Die Technik des hypothetischen Zugeständnisses (Wenn Ja-Technik) wird in dem folgenden Beispiel erläutert:
K: »Nein!«
V: »Warum?«
K: »Zu lange Lieferzeit!« (Einwand oder Vorwand?)
V: »Angenommen, ich könnte die Lieferzeit verkürzen (wenn Ja), würden Sie dann kaufen?« (dann Ja?)
K: »Nein!« (Vorwand)
V: »Weitere Gründe?«
K: »Zu teuer!«
V: »Angenommen, ich würde Ihnen preislich entgegenkommen, wären Sie dann bereit, zu kaufen?«
K: »Ja, dann schon!« (Einwand)
Der Verkäufer hat jetzt eine Chance, den Kaufwiderstand des Kunden argumentativ und/oder durch ein –>Preiszugeständnis zu überwinden (–>Preisverhandlung).




