Die Bereitstellung von IT-Ressourcen (Speicher, Rechenleistung, Software) über das Internet. Für Marketer bedeutet dies, dass Tools wie Canva, HubSpot oder ChatGPT von überall nutzbar sind, ohne lokale Installation (SaaS).
–>Kunden-Club.
Eine Gruppe von Objekten (etwa Verbraucher), die sich untereinander anhand bestimmter definierter Merkmale ähnlicher sind als andere Objekte außerhalb der Gruppe.
–>Zufallsauswahl.
Ein Verfahren der Multivariaten-Analyse; dabei werden bestimmte Objekte, in der Regel Abnehmer bzw. Verbraucher eines bestimmten Produktes, zu Gruppen zusammengefasst. Dies geschieht mittels der Clusteranalyse, die Objekte so in Gruppen einteilt, dass jedes Objekt den anderen Objekten in seiner Gruppe ähnlicher ist als den Objekten außerhalb der Gruppe. Dafür sind Distanzmaße festzulegen. Diese können entweder direkt durch Befragung erhoben oder durch einen Vergleich der Objekte bei einer Anzahl von Eigenschaften berechnet werden.
Die Clusteranalyse wird mittels Software-Programmen durchgeführt (–>Abnehmerforschung, –>Marktsegmentierung).
–>Customer Lifetime Value.
Eine Software zur Erstellung und Verwaltung von digitalen Inhalten, meist Websites. Bekannte Beispiele sind WordPress oder Typo3. Moderne ‚Headless CMS‘ trennen dabei das Backend (Inhalt) vom Frontend (Darstellung) für mehr Flexibilität.
Bezeichnet den gemeinsamen werblichen Auftritt von zwei Unternehmen oder Marken. Die Marken bleiben eigenständig und werden von den Kunden so wahrgenommen. Die Entscheidung ist von den Partnern geplant. –>Vergleichende Werbung und Werbung, die ein Wettbewerber wettbewerbswidrig nennt, fallen somit nicht unter Co-Advertising.
Der gemeinsame Auftritt von ansonsten selbstständigen Marken im kooperativen Verbund.
Zum Co-Branding wird je nach Abgrenzung zum einen auch jede Form der gemeinsamen Markenkooperation, wie z. B. in Form von Promotions und Werbung bei einzelnen Produktbestandteilen und Endprodukten gerechnet. Derartige Definitionsansätze werden zum anderen im Rahmen der markenpolitischen Strategien aber auch als sogenanntes –>Co-Advertising klassifiziert.
Eine Sonderform ist die Schaffung einer neuen zusätzlichen Markenidentität für die gekennzeichnete Kooperation unter Einschränkung der individuellen markenbezogenen Handlungsfreiheiten (vgl. Meffert, Burmann, Koers). Dabei handelt es sich um sog. –>Megabrands.
Co-Branding stellt immer dann einen Markentransfer und damit eine Erweiterung eines klassischen Markentransfers dar, wenn ausgehend von dem bestehenden Produkt eine Übertragung des Markennamens auf ein neues Produkt erfolgt und dieses mit einer weiteren bzw. zweiten Markierung versehen ist (vgl. Huber).
In der Praxis bestehen 80% der Co-Brands aus zwei Marken (vgl. Baumgarth).
Die Richtung der Zusammenarbeit lässt sich in vertikal, horizontal und lateral unterscheiden. Zu der weniger häufig aufzufindenden vertikalen Zulieferer-Abnehmer-Beziehung zählt –>Ingredient-Branding, insofern es sich gleichzeitig um ein Co-Branding handelt. Bei einer horizontalen Beziehung stehen die Partner auf der gleichen Wirtschaftsstufe, während sie bei der lateralen Beziehung ohne erkennbare Marktbeziehung zueinander stehen.
Etwa 2/3 aller Co-Branding-Fälle finden zwischen Marken mit gleicher Markenstärke statt.




