–>Factoring.
Das Delphi-Verfahren ist eine intuitive und qualitative Prognosemethode. Die Vorhersage wird im Rahmen einer mehrmaligen schriftlichen Befragung von Experten erarbeitet. Nach jeder Befragungsrunde werden die Schätzungen aller Experten jedem Teilnehmer vorgelegt, sodass jeder seine Angaben aufgrund des höheren Informationsgrades überprüfen und revidieren kann. Im Laufe der Runden nähern sich die Meinungen der Befragten einerseits an und andererseits werden verbleibende Abweichungen immer differenzierter begründet. Durch diese Vorgehensweise steigt die Qualität der Prognose von Runde zu Runde. Die Prognose nach dem Delphi-Verfahren beruht also letztlich auf einem Synergie-Effekt.
Nicht immer entsprechen die Maßnahmen, die Unternehmen im harten Wettbewerb ergreifen, einem strategischen Marketingansatz. Dieses Verhalten wird als De- (destruktives) Marketing bezeichnet. Zu diesen Verhaltensweisen gehören:
Das Angebot zusätzlicher Leistungen, ohne sie zu verrechnen
Die Förderung der Preissensitivität der Kunden
Ein hektisches Reagieren statt dynamischen Agierens
Keine Lösung von grundsätzlichen Kundenproblemen.
Sind ein Teil der soziodemografischen –>Marktsegmentierung. Zu den demographischen Segmentierungskriterien zählen Geschlecht, Alter, Familienstand, Haushaltsgröße und Kinderzahl. Zu den Merkmalen der sozialen Schichtung werden Ausbildung, Beruf und Einkommen gezählt. Die wichtigste Quelle für demographische Daten sind die Statistischen Ämter von Bund, Ländern, Landkreisen und Kommunen.
Sie untersucht Verhalten, Einstellungen und Merkmale (wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Kinderzahl, Einkommen etc.) der Kunden und die Wirkung absatzpolitischer Maßnahmen (z. B. Werbung oder Preiserhöhung) auf die Nachfrager. Im Gegensatz dazu untersucht die –>ökoskopische Marktforschung ökonomische Größen wie z. B. –>Distributionsgrad und Marktanteil.
–>Depot-System.
–>Corporate Design, –>Produktgestaltung.
–>Untersuchungs-Design.
Designführerschaft bedeutet, dass ein Unternehmen auf dem Absatzmarkt eine Spitzenstellung bei der formal-ästhetischen Gestaltung von Produkten hat (–>Alleinstellungsmerkmale, –>Produktgestaltung). Ein Beispiel dafür ist die Duravit AG, die Sanitärkeramik, Komplettbäder, Badmöbel und Wellness-Systeme herstellt. Das Unternehmen interpretiert und gestaltet den Lebensraum Bad als Zimmer zum Wohlfühlen und ist damit zum Designführer der Branche geworden.
Die Desinformation ist eine Technik zur –>Manipulation von Nachfragern. Das Ziel der Desinformation besteht darin, potenzielle Käufer zu Kaufentscheidungen zu veranlassen, die sie bei höherem –>Informationsgrad nicht treffen würden. Zu unterscheiden sind die aktive und passive Desinformation. Aktive Desinformation bedeutet, dass ein Verkäufer bewusst falsche Informationen gibt, also lügt, um seine Kunden zu täuschen. Passive Desinformation bedeutet, dass nachteilige Informationen bewusst verschwiegen werden. Die passive Desinformation entspricht der einseitigen –>Argumentation.




