Leser von bestimmten Zeitschriften erhalten Karten vorgelegt, auf denen Marken- oder Firmennamen aufgedruckt sind. Es wird dann nach folgenden Punkten gefragt:
Inhalte der Anzeige (Aussagen, Abbildungen)
Bewertung der Anzeige
Wirkungen (Meinungen, Einstellungen, Image).

Mit dieser Abschlusstechnik kann ein Verkäufer seinem Kunden helfen, die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Dem Kunden wird »befohlen«, eine bestimmte Alternative zu wählen. Beispiel: »Nehmen Sie dieses Modell! Nach dem, was Sie mir gesagt haben, ist das für Ihren Bedarf genau richtig.«
Der Kaufbefehl (Imperativ) wirkt besonders dann als Entscheidungshilfe, wenn er vom Verkäufer mit einem wichtigen Produktvorteil bzw. Zusatznutzen für den Kunden begründet wird. Beispiel: »Schicken Sie die Antwortkarte noch heute ab! Wenn Ihre Bestellung innerhalb einer Woche bei uns eingeht, erhalten Sie 3% Frühbezugsrabatt«.

Impressionen zählen, wie oft ein Beitrag insgesamt angezeigt wurde (inkl. Mehrfachansichten durch dieselbe Person). Reichweite zählt die Anzahl der einzigartigen Personen. Für Brand Awareness ist Reichweite die wichtigere Kennzahl.

Bei In-Game-Werbung werden Produkte in Form von –>Product Placement in die Handlung von PC-Spielen integriert. Hierbei sind zwei Levels zu unterscheiden: Unique Objects (oder Game Elements) sind Elemente, die ein Teil der Handlung sind und den Zielen des Spiels dienen. Brand Presence sind Objekte wie Banner, Werbeplakate, Geräte und Gegenstände, die im Spiel zu sehen, aber nicht in die Handlung integriert sind, also vom Spieler nicht benutzt oder gesehen werden müssen – aber können.

Eine Strategie, bei der Kunden durch hilfreiche Inhalte (Blogs, E-Books) angezogen werden, statt sie mit Werbung zu stören (Outbound). Ziel ist es, gefunden zu werden, wenn der Kunde aktiv nach einer Lösung sucht.

Incentives sind Anreize für Mitarbeiter, Händler oder Kunden, die meist über rein finanzielle Anreize hinausgehen mit dem Ziel, die Motivation zu steigern. Sie gehören zur Instrumentengruppe der –>Verkaufsförderung.
Sie flankieren den Einsatz anderer Instrumente, wie Werbung oder andere Maßnahmen der Verkaufsförderung. So wird etwa unter Außendienstmitarbeitern (einzeln oder Teams), die ein bestimmtes Ziel erreichen oder einen Verkaufswettbewerb gewinnen, als Incentive eine attraktive Reise ausgelobt, die verschiedene Extras beinhaltet und so nicht im Reisebüro buchbar ist.

Eine Incentive Site ist eine zu den eigenen Homepages hinführende Website. Sie stellt auch eine Möglichkeit der Vermarktung der eigenen Internetadresse dar. Diese Sites sind als eigenständige Form der Werbung im Internet aufzufassen und sollen durch ihre äußerst attraktive grafische Gestaltung die Surfer für die eigentliche Homepage interessieren und ihm im Gedächtnis bleiben.

International Commercial Terms sind normierte Lieferbedingungen für den internationalen Handel, die u. a. bei Banken erhältlich sind. Die häufigsten Incoterms sind –>CIF und –>FOB.

Setzt man zwei zu verschiedenen Zeitpunkten oder -räumen beobachtete Ausprägungen desselben Merkmals zueinander ins Verhältnis, ergibt sich eine sogenannte Messzahl. Beispiele:

Diese Messzahlen beschreiben die relative Veränderung des Preises bzw. der Absatzmenge eines Produktes gegenüber der Basiszeit. Für die übrigen Produkte eines Unternehmens können in gleicher Weise Messzahlen gebildet werden.
Sollen die relativen Veränderungen der Absatzmengen und/oder Preise aller Produkte eines Unternehmens durch jeweils eine Zahl ausgedrückt werden, müssen die Messzahlen für die einzelnen Produkte entsprechend ihrer Bedeutung gewichtet und zusammengefasst werden. Das gewogene arithmetische Mittel der jeweiligen Messzahlen wird als Indexzahl bezeichnet. Zu unterscheiden sind –>Mengenindex und –>Preisindex.

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