Artikelausgleich bedeutet, dass einzelne Artikel eines Sortiments unter ihren Einstandskosten verkauft werden, wenn sie den Absatz anderer Artikel fördern, deren Verkaufspreise über den Einstandskosten liegen. Beispiel: An der Tankstelle eines Verbrauchermarktes werden Treibstoffe zu relativ niedrigen Preisen verkauft, weil dadurch der Absatz von besser kalkulierten Lebensmitteln steigt.
Die Artikel mit negativem (positivem) Deckungsbeitrag werden als Ausgleichsnehmer (Ausgleichsträger) bezeichnet. Einen Grenzfall stellen die –>Self Liquidating Offers dar, deren Deckungsbeitrag gleich null ist. Die Summe der Deckungsbeiträge von Ausgleichsträgern und Ausgleichsnehmern muss mindestens so hoch sein, dass die entsprechenden Einstandskosten voll gedeckt werden (–>Ausgleichskalkulation).
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Der Erfolg einzelner Artikel wird durch die Berechnung von Deckungsbeiträgen ermittelt. Im Handel zieht man von den Erlösen die artikelspezifischen Einzelkosten ab, welche in erster Linie Wareneinstandskosten sind. Man erhält den Deckungsbeitrag oder Rohertrag. Dieser trägt zur Deckung der fixen und variablen Gemeinkosten sowie zur Gewinnerzielung bei. Es kann auch der Erfolg einer Artikelgruppe berechnet werden, indem man den Deckungsbeitrag durch Abzug der Einzelkosten (etwa Energie- und Raumkosten) ermittelt. Beim Hersteller errechnet sich der –>Deckungsbeitrag aus Erlös abzüglich der variablen Stückkosten.
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Numerische Codierungssysteme, die der Identifikation von Artikeln dienen. Sie sind die Voraussetzung für die automatische Erfassung artikelspezifischer Informationen im Handel (–>Scanning, –>Warenwirtschaftssysteme). Seit der Einführung von Scanner-Kassen wird in Europa der EAN-Strichcode verwendet. EAN ist die Abkürzung für Europäische (heute: Internationale) Artikelnummerierung. Der EAN-Code umfasst 13 Stellen: zwei für die Länderkennung, je fünf zur Artikel- und Herstellerkennung sowie eine Prüfziffer für das korrekte Einlesen. Daneben gibt es eine achtstellige Version für kleinvolumige Artikel und zur handelsinternen (Instore-) Auszeichnung.
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Ein Auswahlverfahren, bei dem Bewerber in verschiedenen Übungen (Rollenspiele, Präsentationen, Gruppendiskussionen) beobachtet und bewertet werden. Ziel ist es, überfachliche Kompetenzen (Soft Skills) und das Verhalten in Stresssituationen realitätsnah zu prüfen.

Er gehört zur –>Werbemittelforschung. Probanden wird ein Wort genannt oder ein Bild vorgelegt, und sie werden nach spontanen Assoziationen gefragt. Es kann untersucht werden, inwieweit bestimmte Werbeaussagen zu positiven oder negativen Assoziationen führen.
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–>Akustische Markenführung.

–>Marketing-Controlling.

–>Marketing-Organisation.

Unter Auflage versteht man die Zahl der verbreiteten Exemplare einer Zeitung oder Zeitschrift. Man unterscheidet zwischen der verbreiteten und der verkauften Auflage. In der Regel gelangen mehr Exemplare eines Printmediums in die Distribution als verkauft werden. Nicht verkaufte Exemplare gehen als Remittenden zurück (–>Printwerbung).
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