Als Betriebsform oder Betriebstyp des Handels werden Gruppen bzw. Kategorien von Handelsbetrieben mit gleichen oder ähnlichen Kombinationen von Merkmalen, die über einen längeren Zeitraum beibehalten werden, bezeichnet (Katalog E). Durch die Wahl der Betriebsform legt der Handelsbetrieb seine Struktur, sein Leistungsspektrum und seinen Marktauftritt fest. Durch neue Ideen sowie als Folge von handelsinternen Gegebenheiten und veränderte Rahmenbedingungen kam es zu einer Dynamik der Betriebsformen. Dies hat einerseits das Entstehen neuer Betriebsformen zur Folge, andererseits eine Weiterentwicklung bestehender, aber auch das Ausscheiden von Betriebsformen.
Es wird hauptsächlich zwischen Betriebsformen des –>Großhandels und des –>Einzelhandels unterschieden. Die Betriebsformen (Betriebstypen) des –>Einzelhandels im institutionellen Sinne werden insbesondere durch Branche, –>Sortiment, Preisniveau, Bedienungsform, Fläche (Geschäftsfläche, Verkaufsfläche), Standort und Filialisierung (–>Filialunternehmung) beschrieben. Zu den wichtigsten Betriebsformen im Einzelhandel gehören das Fachgeschäft (–>Fachhandel), das Spezialgeschäft, der –>Fachmarkt, das –>Warenhaus, das –>Gemeinschaftswarenhaus, das –>Kaufhaus, der –>Convenience Store, der –>Versandhandel, der –>Supermarkt, die –>Verbrauchermärkte und neuerdings der Internethandel.
Betriebsformen (Betriebstypen) des –>Großhandels im institutionellen Sinne werden insbesondere durch das –>Sortiment, die Absatz- und Beschaffungsreichweiten sowie die Dienstleistungs- und Logistikintensität (–>Logistik) beschrieben.
Zu den Betriebsformen im Großhandel gehören insbesondere die Sortiments- und Spezialgroßhandlung, Export-, Import- und Transitgroßhandlung (–>Transithandel), Aufkauf- und Absatzgroßhandel, –>Rack Jobber, Zustell-, Cash-and-Carry-(–>C&C-Betriebe), Versandgroßhandlung, Konsumgüter- und Produktionsgütergroßhandlung.
Zu den kooperativen Betriebsformen werden die Einkaufsvereinigungen (–>Einkaufsgemeinschaft, –>Einkaufsverband) des Groß- und Einzelhandels sowie die –>freiwilligen Ketten gerechnet.
Die Betriebshandelsspanne ist das Entgelt für die Leistungen eines Handelsbetriebes, d. h. die absolute oder relative –>Handelsspanne aller von einem Handelsbetrieb verkauften Artikel. Die absolute Betriebshandelsspanne ergibt sich als Differenz zwischen dem Netto-Umsatz und dem Wareneinsatz ohne Vorsteuer. Die relative Betriebshandelsspanne ergibt sich als Summe der mit ihren Umsatzanteilen gewichteten Handelsspannen der einzelnen Artikel im Sortiment.
Nach dieser –>Verkaufsformel sollte ein erfolgreiches Verkaufsgespräch in sechs Stufen ablaufen:
B = Begrüßen des Kunden
E = Ermitteln der Kundenwünsche
Z = Zeigen möglicher Leistungen
A = Argumentieren für den Kauf
H = Helfen bei der Kaufentscheidung
L = Liefern.
Unter Beziehungsmanagement versteht man die umfassende Pflege von Geschäftsbeziehungen, wobei dieser Ansatz damit über das Beziehungsmarketing (–>Relationship Marketing) hinausgeht, bei dem es hauptsächlich um die Kundenbeziehungen geht. Das Beziehungsmanagement betrifft alle Geschäftsbeziehungen zu Partnern der gesamten Wertschöpfungskette (–>Database Marketing).
–>Interviewer-Bias.Bildschirmtext (Btx)
Bezeichnet Datenmengen, die zu groß, zu schnelllebig oder zu komplex sind, um sie mit herkömmlichen Methoden auszuwerten. KI und Machine Learning sind notwendig, um aus diesem ‚Datenrauschen‘ wertvolle Marketing-Insights zu filtern.
Der kurze Profiltext auf Social-Media-Kanälen. Da dies oft der einzige Ort für einen klickbaren Link (‚Link in Bio‘) ist, muss hier in wenigen Zeichen der USP und ein klarer Call-to-Action (CTA) kommuniziert werden, um Profilbesucher in Leads zu verwandeln.
Ein System (oft KI), bei dem der Input und der Output bekannt sind, aber der interne Entscheidungsprozess unsichtbar bleibt. Im Marketing ist dies problematisch, wenn man verstehen will, *warum* ein Algorithmus eine bestimmte Zielgruppe ausgewählt hat.
Ein Weiterbildungskonzept, das klassische Präsenzseminare mit digitalen Lernformen (E-Learning, Webinare) verknüpft. Im Corporate Learning ermöglicht dies eine flexible, zeitunabhängige Wissensvermittlung bei gleichzeitigem sozialen Austausch.
–>Werbetests.Blickfangwerbung;Von Blickfangwerbung spricht man, wenn eine Werbebotschaft optisch in besonders auffälliger, herausgehobener Form vermittelt wird. Blickfangwerbung wird als –>irreführende Werbung unzulässig, wenn sie unwahr ist




