Der Prozess, bei dem eine KI (z. B. ElevenLabs) die menschliche Stimme einer Person digital nachbildet. Im Personal Branding ermöglicht dies die Skalierung von Audio-Content (Podcasts, Social Media), ohne dass der Creator jedes Wort selbst einsprechen muss.

–>Brand-Management.

Mit Hilfe der Break-Even-Analyse wird der sogenannte Break-Even-Point (BEP) bestimmt. Der BEP ist derjenige Punkt, bei welchem der Umsatz (U) und die Gesamtkosten (K) eines Produktes gleich sind:
(1) U = K
Der BEP ist also der Kostendeckungspunkt, die Gewinnschwelle oder Rentabilitätsschwelle des Produktes.
Bezeichnet man die Absatzmenge mit q, den Verkaufspreis mit p, die variablen Kosten pro Mengeneinheit mit kv und die Fixkosten mit Kf, ergibt sich:
(2) q × p = Kf + q × kv
Durch Auflösung dieser Gleichung nach q ergibt sich der Break-Even-Absatz (qo):
(3)

Der Break-Even-Absatz ist jene Menge, die mindestens verkauft werden muss, um alle durch die Herstellung und Vermarktung des Produktes verursachten Kosten zu decken.
Die Differenz (p-kv) stellt den Deckungsbeitrag pro Mengeneinheit (d) dar. Multipliziert man den Deckungsbeitrag pro Mengeneinheit mit der Absatzmenge pro Periode, dann ergibt sich der Deckungsbeitrag des Produktes pro Periode (D):
(4) D = d × q
Im BEP gilt:
(5) D = Kf
(6) q × d = Kf
Daraus folgt:
(3)

Der entsprechende Break-Even-Umsatz (Uo) ergibt sich wie folgt:
(7.1) Uo = qo ´ kv + Kf
(7.2) Uo = qo ´ p
(7.3)

(7.4)

Abbildung einfügen
Break-Even-Diagramm
Der Quotient ( dp–) wird als Deckungsgrad (DG) bezeichnet.
Bezeichnet man die geschätzte Absatzmenge mit qi, so gilt folgende Entscheidungsregel:
qi > qo–>Entwicklung oder Einführung des Produktes
qi £ qo–>Einstellung des Projektes
Ausnahme von dieser Regel: Komplementär-Beziehungen zwischen Produkten.
Beim Vergleich mehrerer Produkte ist die optimale Alternative diejenige mit dem höchsten Gewinnbeitrag bzw. mit der höchsten Umsatz-Rendite.
Der Gewinnbeitrag (G) bzw. die Umsatz-Rentabilität (RU) eines Produktes wird wie folgt ermittelt:
(8.1) G = d ´ (qi –qo)
(8.2) G = DG ´ (Ui – Uo)
(8.3) G = Di – Kf = qi ´ d – Kf
(8.4) G = Ui – Ki = qi ´ p – qi ´ kv – Kf
(9)

Bezieht man den Break-Even-Absatz auf die Produktionskapazität (qmax), erhält man den Break-Even-Beschäftigungsgrad (BGo):
(10)

Beim Break-Even-Beschäftigungsgrad beginnt die Gewinnzone.
Subtrahiert man den Break-Even-Absatz oder -Umsatz vom geschätzten Absatz oder Umsatz, ergibt sich der mengenmäßige bzw. wertmäßige Sicherheitsabstand:
(11.1) Mengenmäßiger Sicherheitsabstand = qi – qo
(11.2) Wertmäßiger Sicherheitsabstand = Ui – Uo = (qi – qo) ´ p
Der Sicherheitsabstand verkörpert die absolute Ausdehnung der Gewinnzone.
Dividiert man den Sicherheitsabstand durch den geschätzten Absatz oder Umsatz, ergibt sich die Sicherheitsspanne:
(12)

Die Sicherheitsspanne verkörpert die relative Ausdehnung der Gewinnzone, sie drückt also aus, um wie viel Prozent der geschätzte Absatz bzw. Umsatz maximal unterschritten werden darf, bevor das Produkt in die Verlustzone gerät.
Der Sicherheitsabstand und die Sicherheitsspanne sind Maßstäbe für das Risiko eines neuen Produktes.
Mit Hilfe der Break-Even-Analyse kann auch ermittelt werden, wann die Gewinnschwelle erreicht wird. Die Break-Even-Zeit (to) ergibt sich wie folgt:
(13.1)

(13.2)

Die Break-Even-Zeit ist ein Kriterium zur Beurteilung des Innovationsrisikos, das sich aus der Unsicherheit der Zukunft ergibt. Dieser Zeitraum kann auch als die voraussichtliche Länge der Einführungsphase eines neuen Produktes interpretiert werden, in der in der Regel ein (Anlauf-) Verlust entsteht. Beim Vergleich mehrerer Produktideen mit gleichem Gewinnpotenzial ist diejenige Alternative optimal, welche die kürzeste Break-Even-Zeit aufweist.
Mit der folgenden Formel lässt sich die kritische Absatzmenge (qkr) zur Erreichung des angestrebten Mindestgewinns (Gmin) berechnen:
(14)

Beispiel:
Ein Unternehmen beabsichtigt, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. Die Marktforschung prognostizierte bei einem Verkaufspreis von 15 EUR/ME einen Absatz von 120.000 ME/J, wenn für Werbung und Vertrieb fixe Kosten in Höhe von 50.000 EUR/J aufgewendet werden.
Bei Verwirklichung der Idee würden Fixkosten der Produktion in Höhe von 400.000 EUR/J und variable Kosten von 10 EUR/ME anfallen. Die Produktionskapazität für die Innovation beträgt 150.000 ME/J. Das neue Produkt soll nur dann auf dem Markt eingeführt werden, wenn ein Gewinn von mindestens 100.000 EUR/J zu erwarten ist.
Ergebnisse:
Break-Even-Absatz = 90.000 ME/J Kritischer Absatz = 110.000 ME/J Break-Even-Umsatz = 1.350.000 EUR/J Break-Even-Zeit = 270 Tage Break-Even-Beschäftigungsgrad = 60% Mengenmäßiger Sicherheitsabstand = 30.000 ME/J Wertmäßiger Sicherheitsabstand = 450.000 EUR/J Sicherheitsspanne = 25% Gewinn = 150.000 EUR/J Umsatz-Rendite = 8,33%
Die Break-Even-Analyse beruht auf folgenden Voraussetzungen, die bei der Anwendung berücksichtigt werden müssen:
Es wird unterstellt, dass der Umsatz und der Deckungsbeitrag im Zeitablauf gleichmäßig steigen. Diese Annahme ist nicht realistisch. In der Regel steigen diese Größen in der Einführungs- und Wachstumsphase des Produktes progressiv, später degressiv. Die anhand von Formel (13) ermittelte Break-Even-Zeit ist somit nicht genau. Beim Vergleich der Break-Even-Zeiten für verschiedene Produkte spielt diese Ungenauigkeit jedoch keine entscheidende Rolle, weil es nur auf den Zeitunterschied ankommt.
Es wird unterstellt, dass der Verkaufspreis und die variablen Kosten pro Mengeneinheit im Zeitablauf konstant bleiben. Diese Annahme ist ebenfalls nicht realistisch. Der Verkaufspreis und die variablen Kosten werden daher als Durchschnittswerte während der Einführungs- und Wachstumsphase des Produktes interpretiert.
Die Betrachtung ist statisch, d. h. die zeitliche Verteilung der Zahlungsströme wird nicht berücksichtigt. Dieser Mangel kann mit Hilfe der dynamischen Investitionsrechnung behoben werden. Es fragt sich jedoch, ob eine solche Rechnung sinnvoll ist, weil es praktisch sehr schwierig oder gar unmöglich ist, die Zahlungsströme für den gesamten Lebenszyklus eines Produktes zu schätzen.
Die Betrachtung ist deterministisch, d. h. die Unsicherheit der zukünftigen Entwicklung wird nicht berücksichtigt. Dieser Mangel kann mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Risikoanalyse behoben werden.
Eventuelle Verbundwirkungen beim Absatz von Komplementär- und Substitutionsprodukten werden nicht erfasst. Die Schätzung solcher Verbundwirkungen erfordert spezielle Analysen.

Am Anfang einer Werbekampagne oder bei einer Auftragsvergabe gibt der Auftraggeber die Zielsetzung, Aufgabenstellung sowie wichtige Informationen meist in schriftlicher Form an die –>Werbeagentur. Das Briefing umfasst:
Ziele und Aufgaben.
Informationen über den Auftraggeber: die Unternehmensphilosophie, die –>Corporate Identity, die zu bewerbenden Produkte.
–>Marketingstrategien und -instrumente wie bisherige Werbung, Preise, Vertrieb, Marketingbudgets.
Ergebnisse: Umsätze, Marktanteile, Bekanntheit etc.
Rahmendaten: Marktdaten, Wettbewerber mit Aktivitäten, Marktforschungsergebnisse (wie Produkttest, Kundenzufriedenheitsanalysen etc.).
Ferner kann das Briefing den finanziellen und den zeitlichen Rahmen beschreiben. Aufgrund des Briefings erarbeitet die Agentur einen Arbeitsvorschlag und ein Kostenangebot. Das Wort Briefing kommt aus dem Englischen, brief bedeutet sowohl kurz als auch Anweisung.

Ein Navigationsinstrument bzw. Programm, mit dem man Zugang zum World Wide Web oder zu Gopher-Servern (–>Gopher) erhält und die dort vorhandenen Anwendungen ansehen kann. Der Browser setzt den –>HTML-Code in das eigentliche Dokumentenformat für den Bildschirm um und interpretiert die Aktionen des Benutzers, indem er die Mausklicks auf einen Verweis (–>Hyperlink) in die passende Adresse (–>URL) umwandelt. (–>Online-Werbung und –>Online-Dienste.)

Eine Methode zum Tracking von Nutzern ohne Cookies. Dabei werden Informationen über den Browser (Version, Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten) gesammelt, um einen einzigartigen ‚Fingerabdruck‘ zu erstellen. Datenschutzrechtlich oft in der Grauzone.

–>Skontierung.B-to-B-Marketing;–>Business-to-Business-Marketing.BuBaWe

Die Summe der –>Reichweiten der geschalteten Medien ohne Berücksichtigung von Überschneidungen.

–>Platzierung.Bürokommunikation;–>Computer Aided Selling.Bulletin-Board-System

Einige Unternehmens- und Marketingziele werden durch die Budgetierung sichtbar gemacht. Das Budget ist eine Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben. Auf der Einnahmenseite steht der Umsatz, der sich aus Menge mal Listenpreis minus Erlösschmälerungen ergibt. Auf der Ausgabenseite finden sich die variablen Stückkosten, die Marketing- und Vertriebskosten sowie die umzulegenden Gemeinkosten.
Die Höhe der Marketingausgaben ist eine wichtige strategische Frage. Die Festlegung des Budgets erfolgt häufig nach folgenden Methoden, die auch kombiniert eingesetzt werden können:
Orientierung an der Konkurrenz
Bezogen auf den Umsatz (Percentage of Sales Method)
Bezogen auf die verkauften Einheiten (Per Unit Method)
Orientierung am Vorjahres-Budget
Nach vorhandenen Finanzmitteln
Orientierung an den Zielen, was streng genommen die richtige Methode ist.
Das Marketing-Budget kann gegliedert werden nach
Marketing-Instrumenten
Marketingtätigkeiten
Marketingprozessen (wie Kundenakquisition, Neuprodukteinführung)
Marktsegmenten sowie
kombiniert.
Marketingkosten, die direkt dem Produkt bzw. Erfolgsträger (Filiale, Gebiet, Absatzkanal) zuzurechnen sind, setzen sich zusammen aus:
Mediaschaltungen
Produktionskosten der Werbemittel (Film, Anzeige, Radio-Spot etc.)
Verkaufsförderung etc.
Marketingkosten, die entweder direkt zugerechnet werden können oder über die Gemeinkosten umzulegen sind:
Marktforschung
Forschung und Entwicklung
Kosten der Produktgruppe (Gehälter plus Lohnzusatzkosten, Raumkosten, Sachkosten)
Vertrieb/Verkauf
Sonstige Gemeinkosten (Geschäftsleitung).

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