Beilagen in oder auf Produktpackungen.
Bonifikation bedeutet, dass ein Kunde nach dem Kauf von seinem Lieferanten eine Vergütung oder Gutschrift erhält, deren Höhe von der Erfüllung bestimmter Bedingungen abhängt (–>Rabattsysteme, –>Umsatz-Bonus, –>Umsatz-Konditionen-Bonus).
Unter Bonität versteht man die Zahlungsfähigkeit bzw. die Zahlungsbereitschaft von Privatpersonen und Firmen. Herangezogen bei Bonitätsfeststellungen wird nicht nur das vorhandene Vermögen, das als Sicherheit dienen kann, sondern auch das bisherige und aktuelle Zahlungsverhalten. Die Feststellung der Bonität erfolgt z. B. über Banken, die sich neben Bilanzen eine Vielzahl von bonitätsrelevanten Unterlagen des Kreditsuchenden vorlegen lassen. Auch –>Auskunfteien befassen sich geschäftsmäßig mit der Ermittlung und dem Vertrieb von Bonitätsinformationen. Auskunfteien nutzen dabei u. a. Zahlungserfahrungen von Lieferanten, um über positive oder negative Zahlungsweisen informiert zu sein. Auch Negativmerkmale fließen in die Beurteilung ein. »Weiche« Negativmerkmale sind z. B. zögerliche oder gar schleppende Zahlungsweise sowie das Vorliegen von mehreren Inkassoverfahren, wogegen unter »harten« Negativmerkmalen Scheck- und Wechselproteste, Haftanordnungen, eidesstattliche Versicherungen bis hin zur Insolvenz verstanden werden.
Bei nicht ausreichender Bonität lässt sich diese durch Beibringen eines Bürgen verbessern. Will sich der Kreditgeber noch besser absichern, wird er eine Bankbürgschaft verlangen, was die Bonität des eigentlichen Kreditnehmers zweitrangig macht.
Auskunfteien fassen bonitätsrelevante Daten zu einem sogenannten Bonitätsindex zusammen, wobei die erste Ziffer gemäß dem Schulnotensystem von 1–6 angelegt ist und die übrigen Ziffern die Tendenz zur nächst höheren oder nächst niedrigeren Bonitätsziffer bedeuten.
Ist eine besonders weitgehende Bonitätsuntersuchung gefragt, erfolgen interne Bankenratings oder auch externes –>Rating. Hier sind Rating-Agenturen die richtigen Ansprechpartner.
–>Bonifikation.Booklet;Zusammenfassung mehrerer Werbemittelteile im Direktmarketing zu einer kleinen Broschüre (Booklet). Dem Leser wird damit eine Reihenfolge des Lesens vorgegeben: Beim Aufblättern des Booklets stößt er zuerst auf einen Einführungstext (Brief), dann auf die Angebotsdarstellung (Prospekt) und zum Schluss auf die Antwortkarte oder den Coupon.
B;Bouncerate
Eine Kennzahl, die den prozentualen Anteil der Besucher angibt, die eine Website verlassen, ohne eine weitere Aktion (Klick, Unterseite) ausgeführt zu haben. Eine hohe Bounce Rate kann auf irrelevante Inhalte oder schlechte Usability hinweisen.
Eine Person, die langfristig und exklusiv für eine Marke wirbt. Im Gegensatz zu Influencern, die oft wechselnde Partnerschaften haben, verkörpert der Ambassador die Werte des Unternehmens glaubwürdiger und baut eine tiefere Bindung zur Community auf.
–>Markenwert.Brand Extension;–>Markenerweiterung, –>Markentransfer.Brand-Management
Ein Modul des –>Brand Performance Systems von ACNielsen, das zum Marken-Controlling dient. Der Brand Monitor bewertet Marken nach einem zuvor empirisch validierten Kriterienkatalog. Hierzu zählen Marktgröße, Marktanteil, Wachstumsraten der Marktanteile, Bekanntheit und Präferenz sowie der Verbreitungsgrad der Marke. Als Ergebnis wird eine Markenstärke ausgewiesen. Sie ist von 0 bis 100 normiert und lässt sich durch die Zuordnung von Schwellenwerten als Benchmark für die Markenführung nutzen.
System zur Bewertung von Marken. Eine Weiterentwicklung der –>Marken-Bilanz von ACNielsen in Zusammenarbeit mit Frank Riedel und Volker Trommsdorf. Die Marken werden nach einem Punktwert-System bewertet, wobei die Auswahl und die Gewichtung der Indikatoren in einem Kausalmodell empirisch validiert wird. Damit begegnet das Brand Performance System einem Hauptkritikpunkt der Marken-Bilanz. Das System arbeitet ausschließlich mit Marktforschungsdaten. Es ist modular aufgebaut, um die unterschiedlichen Facetten des Markenwertes analysieren zu können: Finanzwert der Marke, Stärke der Marke und inhaltliche Assoziationen mit der Marke. Der Finanzwert wird auf der Grundlage eines Ertragswertverfahrens berechnet. Das System ist eines der wenigen praxistauglichen Markenbewertungssysteme. Seit 1991 wurden mehr als 300 Marken bewertet.




