Ein kleiner Code-Schnipsel (meist JavaScript), der auf einer ‚Danke-Seite‘ platziert wird. Er meldet an Werbeplattformen (wie Meta oder Google), dass ein Kauf oder Lead stattgefunden hat, damit der Algorithmus die Kampagnen optimieren kann.
Ein Cookie erlaubt es einem Web-Server, auf der Festplatte des PC des Anwenders meist zeitlich limitiert – manche sind nur so lange aktiv, wie der Browser geöffnet ist, andere haben eine Lebensdauer von mehreren Tagen oder Wochen – Informationen in einer meist kleinen Datenbank zu hinterlegen. Dies hat den Vorteil, dass der Interessent/Kunde beim nächsten Besuch dieses Web-Servers erkannt wird, seine persönliche Voreinstellungen (z. B. E-Mail-Adresse, Name, Themenschwerpunkte, Auswahlen, Menüs, Kundendaten u. a.) vorhanden sind und nicht erst wieder eingegeben müssen. Dies spart zudem Online-Zeit und damit Kosten.
Die Datenbank kann vom Benutzer des Computers oft ohne besondere Hilfsmittel nicht eingesehen oder verändert werden.
In der Marketing-Praxis finden sich folgende Anwendungen (www.glossar.de):
1. Einkaufskörbe
Beim Besuch des Web-Angebotes eines Warenhauses »blättert« der Interessent in einem umfangreichen Katalog. Auf einigen Seiten markiert er Artikel, die er gerne bestellen möchte. Bei jeder Markierung überträgt der Web-Server ein Cookie an den Browser und so »merkt« sich der Browser, welches Produkt bestellt werden soll. Am Schluss (evtl. auch erst einige Tage später) geht man auf die Bestellseite des Anbieters und der Browser überträgt nun seinerseits die Cookies wieder an den Web-Server, der dann die zu bestellenden Artikel auflistet. Der Kunde muss nun nur noch die Bestellung bestätigen, ohne jeden Artikel erneut eintragen zu müssen.
2. Persönlich zugeschnittene Web-Seiten
Da der Web-Server durch die Cookies auf dem Rechner des Internet-Surfers Informationen speichern kann, besteht natürlich auch die Möglichkeit, Buch darüber zu führen, wie oft und wann der Surfer das letzte Mal den jeweiligen Web-Server besucht hat. Auch können persönliche Vorlieben – z. B. ob man in einer Online-Buchhandlung eher nach Fachbüchern zum Thema Computer oder nach Bildbänden sucht – erfasst und ausgewertet werden. Beim nächsten Besuch des Web-Servers wird der Kunde auf Neuerscheinungen in dem bevorzugten Bereich hingewiesen. Dies kann auch so weit gehen, dass die Startseite des Servers nach eigenen Wünschen gestaltet werden kann.
3. Benutzerkennung
Viele Internet-Provider arbeiten mit »dynamischen –>IP-Adressen«. Das bedeutet, dass der Internet-Nutzer bei jeder Internet-Verbindung eine neue Identität erhält – allerdings eine anonyme: der Server weiß, an welche Adresse er die angeforderten Daten schicken soll, weiß aber nicht wirklich, welche Person sich hinter dieser IP-Adresse verbirgt. Mit Hilfe eines Cookies, das eine eindeutige »Benutzer-Kennung« enthält und mit einer langen Lebensdauer versehen ist, wird der Browser auch beim nächsten Besuch eindeutig identifiziert – obwohl er eine andere IP-Adresse erhalten hat.
Häufig wird über die Sicherheitsrisiken bzw. Gefahren von Cookies diskutiert. Es lässt sich theoretisch ein sehr genaues Nutzerprofil einschließlich Surfgewohnheiten des Anwenders anlegen. Ergebnis wäre der sogenannte »gläserne Anwender«. Der Web-Server-Betreiber könnte, vom Anwender unbemerkt, ein Protokoll über dessen Interessen führen, das z. B. für gezielte Werbung benutzt werden kann. Der Anwender erhält irgendwann einmal eine persönlich zugeschnittene Werbe-E-Mail (Junk-Mails). Das Cookie kann die E-Mail-Adresse enthalten, wenn man sie bei einem Besuch dieses Web-Servers in ein Formular eingetragen hat. Von da an kann dieser Web-Server die E-Mail-Adresse bei jedem späteren Besuch dem Cookie entnehmen. Ohne Angabe des Anwenders zur E-Mail-Adresse können normalerweise nur folgende Informationen gewonnen werden: IP-Adresse, verwendeter Internet-Browser sowie Betriebssystem des Nutzers. Cookies machen das Sammeln von Informationen leichter. Ein Server kann mit Hilfe von Cookies weder den Namen des Nutzers noch seine E-Mail-Adresse herausfinden.
First-Party Cookies werden von der besuchten Website selbst gesetzt (z. B. Warenkorb merken). Third-Party Cookies stammen von Werbedienstleistern (z. B. für Retargeting) und werden durch Browser-Updates und Datenschutzgesetze zunehmend blockiert (‚Cookie-Apokalypse‘).
Die rechtlich erforderliche Zustimmung eines Nutzers zur Speicherung von Cookies im Browser (gemäß DSGVO/ePrivacy). Consent-Management-Plattformen (CMP) steuern, welche Tracking-Scripte (z. B. Google Analytics) geladen werden dürfen.
Dabei handelt es sich um die Gestaltungsstrategie für –>Werbemittel. Die Kreativen entwickeln die Werbemittel gemäß der Copy/Creative Strategy und die Marketing-Manager der Agenturkunden beurteilen die Entwürfe der Agentur anhand der Copy/Creative Strategy. Bei dieser handelt es sich um eine verbal abstrakte Plattform für Inhalt und Gestaltung der Werbemittel. Die Copy/Creative Strategy beinhaltet
die Positionierung,
die Werbeziele,
die Zielgruppe,
den USP/UAP (Unique Selling/Advertising Proposition = einzigartiges Verkaufs-/Werbeversprechen),
den Reason Why = Begründung für den USP sowie
die Tonalität = Gestaltungslinie wie Stil und Atmosphäre der Werbung.
Faktoren oder Eigenschaften, die den Verbraucher an eine Marke binden. Core Values sind beispielsweise in einer Kampagne kommunikativ zu inszenieren, um den Kunden zum Kauf zu motivieren.
Ein Satz von drei Kennzahlen, die Google nutzt, um die User Experience einer Seite zu bewerten: LCP (Ladezeit), FID (Interaktivität) und CLS (visuelle Stabilität). Sie sind ein offizieller Ranking-Faktor im SEO.
Die –>Corporate Identity (CI)-Strategie ist verbindliche Basis und Steuerungsinstrument für das Unternehmensverhalten in den funktionalen Bereichen der Unternehmenspolitik, die das Corporate Image in der Hauptsache formen und prägen:
Marketingpolitik
Ressourcenpolitik
Finanzpolitik
Sozialpolitik
Das Unternehmen muss sich in diesen vier Bereichen vom Orientierungswert bis hin zu strengen Richtlinien entsprechend der Corporate Identity verhalten.
1. Marketingpolitik
Es werden die Produktrange, das Qualitätsniveau, das Preis-Leistungs-Verhältnis, das Marktgebiet, die Nutzenstiftung, der Innovationsgrad, das Design, die Produktgestaltung, das Material, die Kompetenzfelder, der Vertrieb und Ähnliches festgelegt.
2. Ressourcenpolitik
Legt die Haltung des Unternehmens zur Nutzung der ihm zur Verfügung stehenden bzw. zugänglichen Ressourcen fest. Dabei geht es um die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens bezüglich Arbeit, Kapital, Ideen, Rohstoffen usw.
3. Finanzpolitik
Hier stehen folgende Fragen im Vordergrund: bleibt man ein privates Unternehmen oder geht man an die Börse oder wie wird die Relation von Eigen- und Fremdfinanzierung geplant?
4. Sozialpolitik
Legt identitätsorientiert intern Grundsätze der Personalpolitik und den Führungsstil fest; nach außen das Engagement des Unternehmens und, wenn aufgrund der Identity erwünscht, einzelner Mitarbeiter in Öffentlichkeit und Politik.
Ein weiterer Aspekt einer identitätsorientierten Sozialpolitik bezieht sich auf Art und Grad der Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft, zu der sich das Unternehmen bekennt. Dabei geht es in erster Linie um die Förderung und Unterstützung
gesellschaftspolitischer Institutionen,
kommunaler und regionaler Einrichtungen sowie
sozialer Aktivitäten und Initiativen,
aber ebenso auch um das Engagement von Unternehmern und Mitarbeitern in Verbänden, öffentlichen Einrichtungen, Körperschaften und privaten Vereinen.
Zur Sozialpolitik gehören auch die Umweltpolitik und der Verbraucherschutz.
Die Übermittlung von Botschaften über das Unternehmen und/oder seine Produkte durch Kommunikationsmedien verschiedener Art in einheitlichem Stil nach innen wie nach außen. Es wird zwischen Unternehmenskommunikation und Produktkommunikation unterschieden. Ziel ist das Erreichen eines bestimmten Images für das Unternehmen bzw. einzelne Produkte oder Marken (Brands).
Unternehmenskommunikation und Produkt-bzw. Brandkommunikation verstärken sich gegenseitig zu einem Synergieeffekt (Corporate Identity und Brand Identity).
Die Unternehmenskommunikation erfolgt durch –>Werbung, –>Public Relations, –>Internet, Placement, –>Sponsoring und Human Relations, die Kommunikation der Produktleistungen durch die Produktkommunikation mit Werbung, Verkaufsförderung, Product Publicity, –>Internet, –>Product Placement, –>Sponsoring etc.
–>Corporate Identity, –>Unternehmenskultur.




