Das Corporate Design stellt die Umsetzung der –>Corporate Identity dar. Es wird dabei der visuelle Auftritt des Unternehmens in Übereinstimmung mit der und zur Umsetzung der –>Corporate ldentity gestaltet. Das Corporate Design zielt darauf ab, das Erscheinungsbild zu optimaler Geschlossenheit zu bringen. Dies geschieht durch das einheitliche Zusammenwirken von visuellen Gestaltungselementen wie Zeichen, Farben, Schrifttypografien im Design der Marken, Produkte, Grafik und der Architektur. Niederschlag findet das Corporate Design etwa in einem Firmen- bzw. Markenlogo, der Packung, dem Briefpapier, den Hausfarben, in Fuhrpark, Werbematerial etc.

Ein ganzheitliches Strategiekonzept, das alle nach innen und außen gerichteten Interaktionsprozesse steuert und die Kommunikation eines Unternehmens oder einer Organisation einheitlich ausrichtet (Meffert). Die Corporate ldentity (CI) ist bestimmt durch das Selbstverständnis des Unternehmens, also das Selbstbild des Unternehmens, und steuert dessen Verhaltensweisen nach innen und außen mit dem Ziel, alle Handlungsinstrumente in einheitlichem Rahmen innen und außen zur Darstellung und Wirkung zu bringen. Das Selbstverständnis des Unternehmens ist vielfach als –>Unternehmensphilosophie bzw. -leitbild, als Willenserklärung einer echten oder fiktiven Unternehmenspersönlichkeit niedergelegt (Stadler). Ein Unternehmen soll von der Vielzahl von Ge- und Verbrauchern »gesamthaft« wahrgenommen werden.
Ziele der CI sind:
Eine einfach und problemlos erfassbare Identität, die wieder erkennbar, leicht merkbar und im Sinne einer Persönlichkeit von anderen abgrenzbar ist
Positive Abgrenzung von der Konkurrenz
Unterstützung der dauerhaften Bindung des Kunden an das Unternehmen durch Herausstellung der Individualität des Produktes
Erreichung einer positiven »Soll-Identität« mit Hilfe der einheitlichen Prägung aller kommunikativen Maßnahmen.
Es bieten sich hauptsächlich drei verschiedene »Rollen« der Unternehmensidentität an, die sich gegenseitig nicht ausschließen:
CI als Zielzustand / -vorstellung der Harmonie von Fremd- und Eigenbild
CI als Strategie
CI als Instrument.
1. CI als Zielzustand/-vorstellung
»Kollektives Selbstverständnis im Unternehmen« hinsichtlich Geschichte, Organisation, Zielen usw., das sich in den Vorstellungen jedes einzelnen Unternehmensangehörigen findet. Stimmen die Vorstellungen der Unternehmensangehörigen weitgehend überein und sind sie sich dessen bewusst, kann man von einer starken Unternehmensidentität sprechen.
2. CI als Strategie
»Corporate« steht für Gesellschaft, Gruppe oder Unternehmen. »Identity« bedeutet Identität, Gleichheit, Individualität, Persönlichkeit.
Corporate Identity ist also Ausdruck für das gezielte Bemühen der Unternehmensleitung, alle Verhaltensweisen und die gesamte Kommunikation des Unternehmens unter ein einheitliches Konzept zu stellen.
3. CI als Instrument
Dabei handelt es sich um den gezielten Einsatz einzelner Instrumente, insbesondere der Kommunikation.
Die Unternehmensidentität setzt sich aus den Komponenten Corporate Personality (Unternehmenspersönlichkeit) und Corporate Culture (–>Unternehmenskultur) zusammen.
Während Corporate Personality als der nach außen wirkende Teil verstanden wird, richtet sich Corporate Culture primär nach innen an die Mitglieder der Organisation. Primär deshalb, weil die Unternehmenskultur durch das Verhalten und die Kommunikation der Organisationsmitglieder (mittelbar) auch von außen wahrgenommen werden kann. Ebenso hat die Corporate Personality als »kollektives Selbstverständnis im Unternehmen« auch einen Bezug nach innen.
Das Bild und die Vorstellung vom Unternehmen, das durch den Einsatz der CI-Instrumente im Bewusstsein der Menschen aufgebaut und geformt wird, ist das –>Corporate Image. Hier handelt es sich demgemäß um ein sogenanntes Fremdbild. Die CI-Strategie wird umgesetzt durch: Marketing-, Ressourcen-, Finanz- und Sozialpolitik.

Das Vorstellungsbild der Öffentlichkeit von einem Unternehmen oder einer Organisation. Als Ziel ergibt es sich aus der –>Corporate-Identity-(CI)-Strategie.

Mitarbeiter, die als Markenbotschafter in sozialen Medien (vor allem LinkedIn) auftreten. Da Menschen Menschen mehr vertrauen als anonymen Firmenlogos, sind Corporate Influencer ein mächtiges Werkzeug für Employer Branding und Social Selling.

Eine strukturierte Initiative, bei der Mitarbeiter geschult werden, um als Experten auf LinkedIn für ihr Unternehmen zu kommunizieren. Dies humanisiert die Marke (People-to-People Marketing) und umgeht die sinkende Reichweite von Unternehmensseiten.

Kurzform von Community Shopping (Gemeinschaftseinkauf) und Synonym für –>Power Shopping.

Eine Abrechnungsmethode im Online-Marketing, bei der Kosten nur entstehen, wenn eine definierte Aktion (Acquisition) stattfindet, z. B. ein Kauf oder ein Vertragsabschluss. Wichtig für die Berechnung der Profitabilität von Kampagnen.

Anbieter können in einem Werbeprogramm im Internet wie etwa Google AdWords eine Anzeige schalten. Sucht ein Nutzer bei Google nach einem Keyword (–>Keyword Advertising), erscheint die Anzeige neben den Suchergebnissen. Damit ist die Werbung direkt an die Personen gerichtet, die sich bereits für die Produkte des Anbieters interessieren. Wenn der Nutzer auf die Anzeige klickt, landet er auf der Website des Werbenden und erhält dort mehr Informationen zum Unternehmen. Der Anbieter zahlt nur dann, wenn ein Nutzer auf seine Anzeige klickt, nicht für die Anzeigenschaltung.

Ein Abrechnungsmodell (z. B. bei Google Ads), bei dem der Werbetreibende für jeden Klick auf seine Anzeige bezahlt. Der Preis wird meist in einem Auktionsverfahren bestimmt und hängt von Wettbewerb und Qualität der Anzeige ab.

Cost per Contact (CPC) bedeutet Kosten pro Kontakt bei der Direktwerbung. Diese Kennzahl ergibt sich wie folgt:

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