DMV ist die Abkürzung für Deutscher Marketing-Verband (–>Adressenverzeichnis). Der DMV ist die Dachorganisation der zur Zeit 64 Marketing-Clubs, deren Hauptaufgaben die Verbreitung von Marketingwissen sowie der Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern und die Nachwuchsförderung sind. Der DMV fördert die Ausbreitung der Marketingidee, pflegt einschlägige Kontakte zu privaten und öffentlichen Institutionen, unterstützt die Gründung von Marketing-Clubs und setzt sich für den gegenseitigen Transfer von Wissen zwischen Marketing-Theorie und -Praxis ein. Instrumente dafür sind der Herbert Gross-Preis für hervorragende Leistungen in der Marketing-Wissenschaft sowie der Arbeitskreis Wissenschaft und Praxis.
Alljährlicher Höhepunkt der DMV-Aktivitäten ist der Deutsche Marketing-Tag, auf dem Referate zu einem aktuellen Thema gehalten werden und der Deutsche Marketing-Preis für hervorragende Marketing-Leistungen eines Unternehmens verliehen wird. Das Publikationsorgan des DMV ist die monatlich in der Verlagsgruppe Handelsblatt erscheinende »absatzwirtschaft«, Zeitschrift für Marketing.

Das ‚Telefonbuch‘ des Internets, das Domainnamen (z. B. akademie-marketing.com) in IP-Adressen übersetzt. Für Marketer wichtig beim Einrichten von eigenen Domains für Landing Pages oder E-Mail-Versand (DKIM/SPF).

–>Domäne.

Ein von SEO-Tools (wie Moz) entwickelter Wert, der vorhersagt, wie gut eine Website in Suchmaschinen ranken wird. Er basiert auf der Qualität und Quantität der Backlinks und dient als Vergleichswert gegenüber Wettbewerbern.

Jeder an das Internet angeschlossene Computer hat eine eindeutige Adresse. Diese besteht aus einem numerischen Zahlencode (z. B. 115. 13. 28.21). Es ist verständlich, dass diese Codierung für Menschen auf die Dauer zu kompliziert ist. Aus diesem Grund wurden sogenannte »Domain Names« eingeführt (z. B. www.microsoft.com). Diese Namen werden von Domain-Name-Servern (DNS) hierarchisch verwaltet. Das bedeutet, dass ein Domain-Name-Server alle Adressen seines Subnetzes verwaltet und den entsprechenden Zahlencodes zuordnet. Die Domain setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, wobei die Endung meistens das Land angibt, in dem der Computer steht. Man nennt diese Endung auch Top Level Domain Name. In den USA und Kanada haben sich jedoch auch andere Top Level Domain Names entwickelt, die bestimmte Arten von Organisationen bezeichnen. In zunehmendem Maße werden sie auch von Organisationen und Personen außerhalb Nordamerikas verwendet. Solche Domain Names wie beispielsweise fh-kempten.de müssen bei speziellen Organisationen beantragt werden. Dies sind die Network Information Center (NIC), die es in jedem Land gibt. In Deutschland ist das DE-NIC in Karlsruhe (angesiedelt beim Rechenzentrum der Universität) zuständig, das gegen Gebühr Domains mit der Endung »de« (steht für Deutschland) vergibt. Die Preise variieren je nach Umfang des Adressraumes, d. h. nach der Anzahl der über die Domain angeschlossenen Rechner.
Für eine durchschnittliche Nutzung liegen die Kosten bei etwa 125 EUR pro Jahr.

–>Lieferantenkredit.

Diese Verkaufstechnik besteht darin, dass der Verkäufer vom Kunden zunächst eine überhöhte Gegenleistung für ein Zugeständnis fordert, die dieser sehr wahrscheinlich ablehnen wird. Wenn der Kunde die erste Forderung abgelehnt hat, verlangt der Verkäufer eine wesentlich kleinere Gegenleistung. Dann besteht eine große Chance, dass der Kunde diese Bedingung (das eigentliche Ziel) des Verkäufers erfüllen wird. Beispiel: Der Verkäufer fordert für einen Mengenrabatt von 10% eine zusätzliche Abnahme von 20 Mengeneinheiten. Wenn der Kunde ablehnt, reduziert er seine Forderung auf 15 Mengeneinheiten.
Das Risiko dieser Verkaufstechnik besteht darin, dass die erste Forderung oder Bedingung des Verkäufers vom Kunden als maßlos übertrieben beurteilt wird. Wenn der Verkäufer danach eine geringere Gegenleistung vom Kunden verlangt, wird dessen Kaufbereitschaft nicht steigen, sondern eventuell sogar sinken.

Ein Verfahren im E-Mail-Marketing, bei dem ein Nutzer nach der Anmeldung eine Bestätigungs-E-Mail erhält und einen Link klicken muss. Dies ist in Deutschland rechtlich zwingend, um sicherzustellen, dass die E-Mail-Adresse dem Nutzer gehört.

–>Mobile Marketing.

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